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UV-Bodyguard: wie es “unter der Haube” funktioniert

Der UV-Bodyguard sieht als Schildkröte sehr niedlich aus. Auch in seiner Variante als Sportring sieht er sehr einfach aus. Aber die Ermittlung der hautrelevanten UV-Strahlung und die damit ermöglichte Berechnung der gesunden UV-Dosis ist komplex.

Der UV-Bodyguard (das Wearable) misst die einfallende UV-Strahlung. Die reinen Sensordaten werden an die Smartphone-App gesendet. Dort werden astronomische Einflussfaktoren (aktueller Stand der Sonne) und atmosphärische Einflussfaktoren berechnet. Mit diesen Faktoren wird die Messung korrigiert und die Stärke der hautwirksamen UV-Strahlung berechnet. Diese wird dann zur Bestimmung der hauttypabhängigen UV-Dosis durchgeführt. Die Dosisberechnung erfolgt kontinuierlich für jede sekündlich erfolgende Messung des UV-Bodyguard-Wearable.

Zur Ermittlung des atmosphärischen Einflusses werden Daten des Atmosphere Monitoring Service des europäischen Raumfahrtprogramms Copernicus genutzt.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

UV Messung

Die Grafik zeigt ein Messergebnis mit einem UV-Bodyguard aus der laufenden Produktion im Vergleich mit einem geeichten UV-Spektrometer. Am Messtag war es bewölkt; es gibt immer wieder Schwankungen der UV-Strahlung. Ab dem frühen Nachmittag ist dann der Schatten eines Hauses in die Messung „hineingewandert“: Zuerst war der UV-Bodyguard im Schatten – eine halbe Stunde später auch das geeichte UV-Spektrometer.

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