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Vitamin D Mangel – was ist das eigentlich?

Ca. 1 Milliarde Menschen weltweit sind davon betroffen. Und in Deutschland laut Robert Koch Institut ungefähr jeder 2. Mensch. Die Rede ist natürlich von Vitamin D Mangel.

Vitamin D brauchen wir unter anderem für gesunde Knochen und ein starkes Immunsystem, denn Vitamin D reguliert unseren Kalzium-Stoffwechsel.

Vitamin D Mangel hingegen begünstig Osteoporose, Osteomalazie, Rachitis, schwächt laut verschiedenen Studien das Immunsystem und begünstigt u.a. Brust- und Darmkrebs. Streng genommen ist Vitamin D kein Vitamin, sondern ein Prohormon. Es kann im Körper mit Hilfe von UV-B Strahlung aus 7-Dehydrocholesterol in der Haut gebildet werden.

Wir können Vitamin D entweder mit Hilfe von Sonnenlicht selbst bilden, oder es mit der Nahrung aufnehmen, wenn wir beispielsweise ausreichend fetten Seefisch oder Pilze zu uns nehmen. Oder natürlich über Vitamin D Tabletten aus der Apotheke. Das richtige Essen in der richtigen Menge, das geht bei mir im Alltag oft unter. Also brauche ich eine ausreichende Menge Sonnenlicht.

Aber was heißt das eigentlich konkret? Als Faustregel gilt: wir sollten 2-3x in der Woche 25% unbedecktem Körper ca. die Hälfte der Eigenschutzzeit unserer Haut in der Sonne sein. Das klingt reichlich kompliziert, daher ein kurzes Beispiel: ich habe Hauttyp 2, die Eigenschutzzeit meiner Haut beträgt also 20 Minuten. Um meine Vitamin D Synthese anzukurbeln, setze ich mich also 3x pro Woche mit unbedeckten Armen und ohne Sonnenhut oder Sonnencreme in die Sonne, und zwar für jeweils 10 Minuten.

Und: Sonne (in gesunden Maßen) tut einfach gut und macht gute Laune!

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