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Wie entsteht eigentlich Sonnenbrand?

Wer hat das so oder so ähnlich nicht auch schon mal erlebt: Ich bin im Sommerurlaub am Strand, heute ist der Himmel bewölkt und es geht ein frischer Wind. Ich gehe gemütlich am Strand spazieren. Am Abend beim Blick in den Spiegel stelle ich fest: oh je, Sonnenbrand. Die Haut spannt und brennt und ist gerötet. Aber was ist Sonnenbrand eigentlich genau? Und wie entsteht er?

Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die starke Ähnlichkeit mit einer Verbrennung hat. Er entsteht durch den energiereichen Teil des Lichts, nämlich die ultraviolette Strahlung, kurz UV. UV-Strahlung dringt in unsere Haut ein. Bei einer Überdosis UV-Strahlung, v.a. der energiereicheren UV-B Strahlung, entsteht nun diese Entzündungsreaktion der Haut, bei der vermehrt Botenstoffe (wie z.B. Histamin) ausgeschüttet werden. Dadurch erweitern sich die Blutgefäße der Haut, es kommt zu Rötungen, Schwellungen, Jucken und Brennen. Nach ca. 24 bis 36 Stunden erreicht der Sonnenbrand seinen Höhepunkt und klingt dann nach ca. 48 bis 72 Stunden wieder ab. Ist der Sonnenbrand erst ein mal da, kann ich leider nicht mehr sehr viel machen: Klar, ich muss sofort raus aus der Sonne, die betroffenen Hautstellen abdecken, und ich kann noch kühlen oder feuchtigkeitsspendende Cremes verwenden. Und dann heißt es…abwarten.

Das gemeine bei der UV-Strahlung ist: Wir sehen das Licht, wir spüren die Wärme auf der Haut, aber was wir Menschen nicht sehen oder spüren können, ist die UV-Strahlung. Ist der Himmel bewölkt oder bin ich im Schatten, bekommt meine Haut noch bis zu 80% der UV-Strahlung. Die Infrarot-Strahlung, die für das Wärme-Gefühl auf der Haut sorgt, wird hingegen bei Bewölkung oder im Schatten herausgefiltert. Und so kommt es, dass ich trotz einer frischen Brise am Meer fast so schnell einen Sonnenbrand bekommen kann wie in der prallen Sonne.

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